SPD Konradsreuth

FÜR KONRADSREUTH. FÜR DICH.

Herzlichen Glückwunsch zum 135. Gründungstag

135 Jahre SPD in Konradsreuth

Die Gründerzeit der sozialen Demokratie fiel in die Zeit der Industrialisierung.

Fabriken entstanden und damit der Arbeiterstand. Während die herrschende Klasse Vermögen anhäufte, wurde die arbeitende Bevölkerung ausgebeutet. Gleichzeitig strebte aber das politisch erwachende Bürgertum nach mehr Freiheit und Rechte.

 

Konradsreuth war zu dieser Zeit ein Weberdorf mit 180 meist kleinen Häusern und 1800 Einwohnern. Es gab eine Fabrik, die sogenannte „Maschine“ in der Waldlust. Sie wurde 1812 gegründet und war die erste Maschinenspinnerei in Oberfranken mit über 100 Arbeitern.

Einige Zahlen zu den krassen sozialen Gegensätzen zwischen herrschende Klasse und dem Arbeitertum:

In der neuen Baumwollspinnerei Hof zahlte man im Jahr 1889 an 535 Arbeiter 290.000 Mark an Löhnen aus, was einem Jahresdurchschnittslohn von 545 Mark pro Arbeiter entsprach, wobei jeder Aktionär der Spinnerei bei 100 Aktien 40.000 Mark Ausschüttung im gleichen Jahr erhielt! 

Der Tagelohn eines selbstständigen Konradsreuther Handweber lag bei 1,80 Mark, also weniger als ein Fabrikarbeiter bekam. Um sich und die Familien ernähren zu können, mussten sie Haustiere halten und Kartoffeln und Gemüse anbauen.

Dagegen lebten Fabrikbesitzer, Direktoren und Verleger für die angeblich selbstständigen Hausweber in Saus und Braus.

Nach Bismarcks Entlassung im März 1890 durch den Kaiser und die Aufhebung der Sozialistengesetze, was nichts anderes war als eine Einschränkung des sozialen Gedankens, war die bisher verbotene SPD aber bereits eine etablierte Fraktion im Reichstag geworden. Das soziale Gedankengut konnte man verbieten, aber nicht die rechtmäßig gewählten Reichtagsabgeordneten der SPD.

Bereits ein Jahr vorher 1889 wurde in Konradsreuth ein sozialdemokratischer Wahlverein gegründet.

An seiner Spitze stand der Schuhmacher Heinrich Herpich aus dem Blütenweg, sowie die Weber Johann Geißer und Georg Wolf.

Zu bemerken sei der Eintrag in das damalige Gemeindebuch:

Vollzug des Gesetzes in Vereine wird bekannt gegeben, daß sich hier unterm 13. Januar dieses Jahres ein sozialdemokratischer Wahlverein gegründet hat, der der Gemeinde in keinerlei Weise zum Wohle und Nutzen gereicht.

Bereits 10 Jahre später wurden 5 SPD-Wahlmänner (wie heute noch in den USA), neben Herpich und Geißer, Bernhard Raithel, Johann Ritter und Erhard Wolf ins Rathaus gewählt.

Sie lösten die bisherigen Bürgerlichen und Konservativen

Carl Müller, Bürgermeister und Fabrikant; Christian Wenzel, Lehrer; Johann Schaller, Schmiedemeister; und Christian Strößner, Gastwirt und Brauereibesitzer, ab.

Nach dem ersten Weltkrieg erlebte der SPD-Ortsverein Höhen und Tiefen. Bereits vor dem ersten Weltkrieg waren SPD-Mitglieder in den damals zwei stärksten Vereinigungen von Arbeitern und sogenannten kleinen Leuten in Konradsreuth aktiv: Im Konsumverein und im Arbeiter-Turner-Bund.

So schnellte die Zahl der Mitglieder im März 1919 auf 101 hoch. Aufwind hatte das durch Sozialdemokraten eingeführte Wahlrecht für Frauen gebracht und sank allerdings bis 1923 wieder auf 7 ab.

Dazwischen lagen Not, Inflation und wieder Verfolgungen, die ab 1933 durch die Nazis zum völligen Verbot führte.

Am 25. November 1945 wurde der SPD-Ortsverein wieder neu gegründet. Es waren jene Männer, die schon vor 1933 aktiv waren.

Seit 1945 bis Heute stehen mit Ausnahme eines einzigen CSU-Bürgermeisters von 1984 bis 1993 Sozialdemokraten an der Spitze der Gemeinde Konradsreuth.

Der Ortsverein hat seit 1945 13 Vorsitzende. Mir obliegt es mit mittlerweile 18 Jahren den Verein in die Zukunft zu bringen.

Es gilt Arbeit und Mut unserer Gründungsväter zu ehren zu bewahren und fortzusetzen.

Wir alle, die Genossinnen und Genossen, des kleinen Ortsvereins Konradsreuth, können stolz darauf sein, dass wir einer der ältesten SPD-Ortsvereine in Deutschland sind.

Wir werden das Erbe unserer Gründerväter fortschreiben.

Und das ist unser Ziel für kommende Generationen!

 

- Glück Auf SPD Konradsreuth -

Horst Börder / Vorsitzender

 

 

 

 

 

Neujahr Stammtisch

Weißwurst-Frühschoppen zum Neujahr Stammtisch

Erstmalig gab es einen Stammtisch zum neuen Jahr im Gasthof Gebhardt in Ahornberg. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden erfreuten sich die 12 Genossinnen und Genossen an Weißwurst und Weißbier.

"Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns, aber wir blicken optimistisch in das Neue Jahr. Die Probleme werden nicht weniger und das alltägliche Leben wird immer etwas unübersehbarer. Die sozial Demokratie bleibt standhaft und stellt sich den Herausforderungen." so der Vorsitzende.  

Open Air Stammtisch

 

 

 

Der Open Air Stammtisch fand in diesem Jahr aufgrund der Wetterbedingungen im Lokal des Brauhaisla.

Ab 17 Uhr trafen sich 11 Mitglieder und Gäste. Als besonderen Gast konnte der Vorsitzende Horst Börder den Landtagskandidaten Daniel Schreiner, der für den Stimmkreis Hof zur Landtagswahl im Oktober antritt.

Bei einer guten Brotzeit und dem sehr guten Bier des Brauhaisla konnte Daniel Schreiner seine Ambitionen zur Wahl darstellen. Außerdem wurde natürlich über die Bundespolitik diskutiert.

Nach gut 3 Stunden löste der Stammtisch sich auf. Der Vorsitzende freute sich über den gelungenen Abend.

Zamm geht´s des Ortsverein

Neues Spielgerät in der Freizeitanlage.

Der SPD Konradsreuth nimmt alljährlich an der Zamm geht's Aktion teil, ausgerichtet von der Bad Brambacher Mineralbrunnen AG, zu der der Ortsverein zu dieser Aktion seit vielen Jahren die Freizeitanlage reinigt und sie vom Winterschmutz befreit.
Hierzu unterstützt die Getränkefirma ihrerseits die Teilnehmer mit kostenlosen Getränken, die Metzgerei Lochner mit einer deftigen Brotzeit.
Außerdem gab es eine Verlosung von Spielgeräten durch die Brambacher Mineralbrunnen.
Die SPD Konradsreuth hatte Glück und gewann ein Spielgerät, das der Gemeinde geschenkt und vom Bauhof in der Freizeitanlage aufgestellt wurde

Der Ortsverein dankt der Bad Brambacher Mineralbrunnen AG, Metzgerei Lochner.

Zamm geht´s des Ortsverein

Am Samstag den 22. April wurde die diesjährige Zamm geht´s Aktion der Bad Brambacher Mineralquelle durchgeführt. Der SPD Ortsverein überprüfte anlässlich dieser Aktion, wie in jedem Jahr, die Sauberkeit der Freizeitanlage. Mit großem Erstaunen mußte festgestellt werden dass es sehr wenig Verschmutzung gab. Lediglich der Volleyball Platz mußte von Laub und Asten befreit werden. Mit Harke und Rechen konnte der Sand der Spielfläche in einen tadellosen Zustand gebracht werden.

"Nun kann die Saison losgehen, mit einem kühlen Bad nach einem heißen Spiel." bemerkte der Vorsitzende Horst Börder

Termine

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31.07.2026, 17:00 Uhr Open Air Stammtisch
Zur Frieda

19.10.2026, 18:00 Uhr Kerwa Essen
FC Martinsreuth

05.11.2026, 18:00 Uhr Mitgliederversammlung Rückblick 2026 & Planung 2027
Sportheim

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